Erste Hilfe

Entscheidend ist die Wahl des richtigen Anwalts von Anfang an. Schützen Sie sich vor Halbherzigkeiten und wählen Sie Qualität!

In Notfällen können Sie meine Konzipientin Mag. Susanna Gäbler unter der Nummer. 0664 157 39 75 erreichen

Richtiges verhalten bei:


1.) der ersten Einvernahme

  • Ein Beschuldigter hat das Recht, die Aussage zu verweigern.
  • Man kann eine Vertrauensperson beiziehen, die Polizei ist aber bei einem Erwachsenen + 21 nicht verpflichtet, eine Vertrauensperson zuzulassen.
  • Rechtsbelehrung genau studieren
  • Akteneinsicht nehmen
  • was ist der Tatvorwurf?
  • Text am Computer mitlesen wenn möglich sofort unrichtige Angaben beanstanden, so werden diese später vom Beamten nicht mehr durchgestrichen
  • Nicht aussagen nur um wegzukommen, keine Aussage ist besser als eine schlechte.
  • Verteidigerphrase: "Gestehen kann man noch immer in der Hauptverhandlung"
  • Eine schriftliche Stellungnahme ist nach Besprechung mit Anwalt/Anwältin bzw.
    VerfahrenshelferIn möglich
  • Protokoll beschreibt primär die Natur des/der "Protokollierenden", nicht die des/der "Aussagenden"
  • Entschlagungsrecht beachten! Lebensgefährten, Geschwister, Eltern, Ehegatten, müssen nicht gegeneinander aussagen. Auch bei einem gemeinsamen Kind besteht ein Schweigerecht

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2.) gegenüber der Polizei

  • Ruhe und Distanz bewahren, immer an Rechtsschutzmöglichkeiten denken und diese ausschöpfen.
  • Die Polizei ist im unmittelbaren Konflikt immer in der stärkeren Position.
  • Dokumentation ist wichtig, insbesondere durch Aufzeichnungen Gedächtnisprotokolle,
    Krankenhausberichte, unabhängige Zeugen.
  • Polizei ist nicht immer unbedingt ein Gegner, sondern auch ein Partner.
  • Der Ton macht die Musik.
  • Wer ist verdächtig?
  • Was ist der Tatvorwurf, Tatort, Tatzeit, Tathandlung?
  • Welche Rechtshandlung (Festnahme, Einvernahme, Identitätsfeststellung) wird gesetzt aufgrund welcher Rechtsgrundlage (StPO, SPG, VStG)?
  • Warum sollte ich aussagen, wenn ich ein Schweigerecht habe? Wenn Druck ausgeübt wird, einfach die Frage stellen "Würden Sie in meiner Situation aussagen?"
  • Wo (Landesverwaltungsgericht, Landespolizeikommando) kann ich mich über Wen (Dienstnummer, Behörde) beschweren?

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3.) Baumängel

  • Dokumentation ist wichtig! Fotos, Vertragsunterlagen, Bautagebuch, Pläne rechtzeitig sichern.
  • Fristen beachten Gewährleistung 3 Jahre bei unbeweglichen Sachen, 2 Jahre bei beweglichen ab Übergabe.
  • Für Schadenersatz 3 Jahre ab Entdeckung des Mangels.
  • Zahlungen stoppen bis Mängel behoben sind.
  • Beweissicherung rechtzeitig bei Gericht beantragen.
  • Nicht bis zum letzten Tag warten

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